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Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl- und Plas­ma­tech­nik FEP in Dres­den wid­met sich der Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Lösun­gen, Tech­no­lo­gien und Pro­zesse zur Ver­ede­lung von Ober­flä­chen und für die orga­ni­sche Elek­tro­nik.
Unsere Kern­kom­pe­ten­zen Elek­tro­nen­strahl­tech­no­lo­gie, Sput­tern, plas­maak­ti­vierte Hoch­rate­be­damp­fung, Hoch­rate-PECVD sowie Tech­no­lo­gien für orga­ni­sche Elek­tro­nik und IC-/ Sys­tem­de­sign nut­zen wir zur Lösung viel­fäl­ti­ger indus­tri­el­ler Pro­blem­stel­lun­gen der Ober­flä­chen­be­hand­lung, Vaku­um­be­schich­tung und der orga­ni­schen Halb­lei­ter.

WIR BIE­TEN AB SOFORT EINE STELLE ALS

Abschluss­ar­beit

zum Thema "Dehn­bar­keit von trans­pa­ren­ten Elek­tro­den auf Kunst­stoff­fo­lien"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

In fle­xi­blen Bau­ele­men­ten, wie zum Bei­spiel elek­tro­chro­men Zel­len und Solar­zel­len, wird eine licht­durch­läs­sige und leit­fä­hige Elek­trode benö­tigt. Dafür kön­nen bei­spiels­weise trans­pa­rent leit­fä­hige Metalloxide (TCOs) oder Schicht­sys­teme aus leit­fä­hi­gen dün­nen Metall- und Metalloxi­dschich­ten abge­schie­den wer­den. In Bau­ele­men­ten, die auf Kunst­stoff­fo­lie appli­ziert wer­den und im Dach- bzw. Fas­sa­den­bau ein­ge­setzt wer­den sol­len, wird neben der hohen Trans­pa­renz und elek­tri­schen Leit­fä­hig­keit auch eine hohe Dehn­bar­keit der Schich­ten ohne Ver­än­de­rung der elek­tri­schen und opti­schen Eigen­schaf­ten gefor­dert. Zur Unter­su­chung der Dehn­bar­keit wird eine Kom­bi­na­tion aus einem Zug­ver­such bei gleich­zei­ti­ger Wider­stands­mes­sung durch­ge­führt. Gleich­zei­tig wird die Riss­bil­dung in den Schich­ten mit­tels Ste­reo- und Pola­ri­sa­ti­ons­mi­kro­sko­pie unter­sucht. Im Rah­men der Arbeit soll diese Dehn­bar­keit an ver­schie­de­nen Elek­tro­den­schich­ten und auf ver­schie­de­nen, für Außen­an­wen­dun­gen geeig­ne­ten, Kunst­stoff­fo­lien unter­sucht wer­den. Zudem soll der Ein­fluss des Fließ­ver­hal­tens der Kunst­stoff­fo­lie auf die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit ermit­telt wer­den.

Ihre Auf­ga­ben beinhal­ten:
  • Lite­ra­tur­re­cher­che zu trans­pa­rent leit­fä­hi­gen Oxi­den (TCO) und wei­te­ren mög­li­chen trans­pa­ren­ten Elek­tro­den­schich­ten und -schicht­sys­te­men sowie mög­li­chen alter­na­ti­ven Deh­nungs­un­ter­su­chun­gen an Kunst­stoff­fo­lien und elek­trisch leicht­fä­hi­gen Schich­ten
  • Durch­füh­rung und Aus­wer­tung von Deh­nungs­un­ter­su­chun­gen bei gleich­zei­ti­ger elek­tri­scher und mikro­sko­pi­scher Cha­rak­te­ri­sie­rung
  • Ana­lyse der Schich­ten vor und nach den Deh­nungs­un­ter­su­chun­gen hin­sicht­lich Trans­mis­si­ons- und Refle­xi­ons­ver­hal­ten sowie Ober­flä­chen­to­po­gra­phie und -Rau­heit (Weiß­licht­in­ter­fe­ro­me­trie, Licht­mi­kro­sko­pie / Ras­ter­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie)

Vor­kennt­nisse auf den The­men­ge­bie­ten Cha­rak­te­ri­sie­rung von Ober­flä­chen hin­sicht­lich deren Eigen­schaf­ten und Vaku­um­be­schich­tung sind wün­schens­wert.

Gute Deutsch­kennt­nisse in Word und Schrift, MS Office-Kennt­nisse sowie eigen­stän­dige Arbeits­weise wer­den vor­aus­ge­setzt. Wün­schens­wert ist Ihr Inter­esse, Pra­xis­er­fah­run­gen sam­meln zu wol­len, Team­fä­hig­keit, enga­gierte und eigen­ver­ant­wort­li­che Arbeits­weise, Fle­xi­bi­li­tät und Zuver­läs­sig­keit.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Aus­schrei­bung rich­tet sich vor­ran­gig an Stu­den­ten der Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten, Phy­sik, Phy­si­ka­li­schen Tech­nik, Mikro-, Nano- bzw. Ober­flä­chen­tech­no­lo­gien. Der Umfang der Arbeit rich­tet sich nach der jewei­li­gen Prü­fungs­ord­nung der Hoch­schule. Ein Zeit­raum von min­des­tens 6 Monate wird ange­strebt. Die Arbeit kann sowohl von Uni­ver­si­täts- als auch von Fach­hoch­schul­stu­den­ten durch­ge­führt wer­den.

Für Bache­lor­stu­den­ten ist die Aus­schrei­bung auf­grund einer län­ge­ren Ein­ar­bei­tungs­zeit nur dann geeig­net, wenn die Bache­l­or­ar­beit mit einem For­schungs­prak­ti­kum ver­bun­den wird und so ein Zeit­raum von min­des­tens 6 Mona­ten mög­lich ist.

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